Der Historische Weihnachtsmarkt in Lüneburg

Jedes Jahr am ersten Dezember-Wochenende findet in der Lüneburger Altstadt rund um die Michaeliskirche der Historische Weihnachtsmarkt statt, auf den ich mich jedes Jahr schon ab etwa September zu freuen beginne. Letztes Wochenende war es dann auch endlich wieder so weit ins weihnachtliche Markttreiben der Renaissance einzutauchen. Die Händler in ihren historischen Kostümen und die mit dunkelrotem Tuch bespannten Holzbuden wirken recht authentisch und vermitteln einen sehr schönen Eindruck wie es auf einem Lüneburger Markt des 16.Jh. ausgesehen haben könnte.

Der Historische Weihnachtsmarkt

Der Historische Weihnachtsmarkt

Auch das Warenangebot an den Ständen ist der damaligen Zeit angepasst. So gibt es hier Mistelzweige, Schmiedearbeiten, Holzschnitzereien und Keramikwaren. Aber auch Kulinarisches wie Kräuter und Gewürze, Geräuchertes, deftiger Ziegenkäse, Kräuterschnäpse und Met oder Brot aus dem Holzbackofen. Nicht zu vergessen die Glühwein- und Bratwurststände des ALA (Arbeitskreis Lüneburger Altstadt), der diesen Markt – wie auch alle zwei Jahre die historische Handwerkerstraße – organisiert. Die Erlöse aus Glühwein und Bratwurst gehen in Projekte zum Erhalt unserer Altstadt. Also denkt beim nächsten Besuch daran: ordentlich essen und trinken – es ist für einen guten Zweck.

Am schönsten finde ich aber die „Ruhe“ auf dem historischen Markt. Hier blinken weder bunte Lichter noch dudelt irgendwo nervige Musik. So kann man ganz ungestört stöbern und die Atmosphäre auf sich wirken lassen.

Was mir dieses Jahr auch sehr gut gefallen hat, war die kleine Krippenausstellung, die vor dem Altar in der Michaeliskirche aufgebaut war. Ganz besonders angetan haben es mir hier die afrikanischen Krippen.

Der Historische Weihnachtsmarkt ist für mich mit Abstand einer der schönsten Weihnachtsmärkte. Und für nächstes Jahr ist das erste Dezember-Wochenende von im Kalender markiert.

 

 

 

 

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