Public Garden, Boston

Mitten in Boston unweit des State Capitol liegt der Public Garden. Betrachtet man die kunstvoll gestaltete Parklandschaft, ist es kaum zu glauben, dass dies einmal Sumpfgebiet am Ufer des Charles River war. Je nach Gezeitenstand kamen die Bostoner hierher um zu fischen, Muscheln auszugraben oder Schnepfen zu jagen. Bis zur Eindeichung des Charles River im Jahre 1821. Danach wurde der Sumpf trocken gelegt und 1837 der Public Garden im viktorianischen Stil als erster öffentlicher botanischer Garten der USA angelegt.

Boston - Public Garden

Boston – Public Garden

Heute ist der Park immer noch für jedermann kostenlos zugänglich. Hier tummeln sich nicht nur Touristen sondern auch Einheimische, sei es Studenten mit ihren Büchern, Senioren, die die Enten füttern oder Angestellte, die hier in ihrer Mittagspause das schöne Wetter genießen.

Wer mag, kann sich auch in einem der Schwanenboote über den kleinen See fahren lassen. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten, trotzdem sind diese Boote so beliebt, dass sie bereits seit 1877 auf dem See fahren. Wer dagegen mehr über die Gartenanlage und ihre Pflanzen erfahren möchte, kann sich mit Hilfe einer Audio Guide Tour selbst auf den Weg machen.

Boston - Public Gardens

Boston – Public Gardens

Der Public Garden hatte es mir bereits bei meinem ersten Boston-Besuch angetan. Trotz seiner zentralen Lage und der vielen Besucher ist es hier erstaunlich ruhig und ein idealer Ort, um nach einer Sight Seeing oder Shopping-Tour auszuspannen bevor man ins Hotel zurückkehrt. Hier kann man entspannt Leute beobachten, den niedlichen und sehr zutraulichen Eichhörnchen beim Spielen zu sehen oder einfach nur die Seele baumeln lassen.  Für mich hat sich daraus ein kleines Ritual entwickelt. Jeder Tag in Boston endet bei mir mit einer großen Tüte Erdnüsse im Public Garden zum Eichhörnchen füttern.

 

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