Borneo

Borneo 2007

Borneo war für mich schon immer eines der letzten unentdeckten Gebiete, die spannende Entdeckungen und Abenteuer versprachen. Als ich im Sommer 2007 die Einladung des Malaysischen Fremdenverkehrsamtes erhielt, in die bornesische Provinz Sarawak zu reisen, ging für mich ein lang ersehnter Traum in Erfüllung. Endlich sollte ich Orang Utans in freier Wildbahn sehen und die Iban besuchen, die berüchtigten Kopfjäger Borneos.

Tag 1

Am 31. Oktober war es dann endlich soweit. Mit Kollegen vom Fremdenverkehrsamt und einer kleinen Gruppe abenteuerlustiger Touristiker flogen wir via Kuala Lumpur in die Hauptstadt Sarawaks, Kuching, die Stadt der Katzen.

Touristen wird gern erzählt, Kuching hätte ihren Namen von Captain James Brooke erhalten. Als dieser mit seinem Schiff an der Küste Borneos vorbei segelte, zeigte er auf die Stadt und fragte seinen einheimischen Begleiter nach deren Namen. Dieser aber glaubte, Brooke zeige auf eine am Ufer vorbeilaufende Katze und antwortete „Kuching“, was auf malaiisch Katze bedeutet. Ob diese Geschichte so stimmt, lässt sich nicht sagen. Ebenso wahrscheinlich ist es, dass der Name auf Cochin, chinesisch für „Hafen“, zurückgeht oder aber auf die „Mata Kuching“, eine mit Lychees verwandte Frucht, die dort überall wächst. Auf jeden Fall scheint die Stadt auf ihre Katzen recht stolz zu sein, denn überall in der Stadt findet man heute Katzenstatuen in verschiedenen Farben und Größen.

Kuching - Borneo

Kuching – Borneo

Kuching bezaubert durch seine Mischung von kolonialer Architektur und Dschungelflair und wirkt trotz seiner etwa 500.000 Einwohner recht verschlafen und gemütlich.

 

Tag 2

Leider hatte ich nur einen Nachmittag, um Kuching kennen zu lernen. Denn bereits am nächsten Morgen fahren wir in Richtung Dschungel. Zuerst aber werden wir dorthin geschickt, wo der Pfeffer wächst, und das nicht im sprichwörtlichen Sinn, denn Borneo war bereits zur Kolonialzeit für seinen Pfefferanbau berühmt. Schon von weitem können wir die hübsch in Reih und Glied stehenden Pfefferpflanzen bewundern. Auf den ersten Blick haben sie entfernte Ähnlichkeit mit Rebstöcken. Erst beim Näherkommen kann ich erkennen, dass sie viel höher und gleichmäßiger gewachsen sind. Da ich kein großer Fan von Pfeffer bin und scharfe Gerichte lieber mit Chili würze, habe ich von der kurzen Führung über die Plantage nicht mehr sehr viel behalten. Ich erinnere mich lieber an das üppige Grün um mich herum, denn die Plantage liegt hübsch im Dschungel eingebettet.

Übrigens kann man mit Pfeffer nicht nur würzen. Die Nonnen des Klosters Lüne bei Lüneburg haben früher zerstoßenen Pfeffer zwischen ihre Tisch- und Bettwäsche gestreut, um Motten fern zu halten. Diese Wäschestücke sind heute im Teppichmuseum des Klosters ausgestellt und noch in tadellosem Zustand.

Pfefferplantage - Borneo

Pfefferplantage – Borneo

 

Besuch bei der Verwandtschaft

Von der Plantage aus geht es weiter in den Dschungel nach Semenggoh, dem für seine Orang Utans berühmten Naturreservat. Seit 1975 werden hier Orang Utan-Waisen auf ein Leben in der Wildnis vorbereitet und in der Umgebung ausgewildert. Daher ist es hier auch so einfach, Orang Utang in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Denn die Tiere hier sind anders als ihre wilden Artgenossen an Menschen gewöhnt und kommen auch nach ihrer Auswilderung gern mal wieder vorbei, um sich eine Gratis-Mahlzeit abzuholen. An verschiedenen Stellen im Reservat wurden Futterstellen eingerichtet, die besonders gern von Weibchen mit Jungtieren besucht werden. Ich hatte das Glück an so einer Futterstelle eine Orang Utan-Familie beobachten zu können, die sich in aller Seelenruhe über die Früchte hermachte und uns dabei nicht eines Blickes würdigte. Auch wenn die Chancen hier gut stehen, so ist es doch nicht garantiert, die Tiere zu sehen. Wer zu der Zeit unterwegs ist, in der alle Bäume ihre Früchte tragen, könnte durchaus ohne Orang Utan-Sichtung nach Hause fahren. Denn in Punkto Bequemlichkeit sind unsere pelzigen Verwandten nicht anders als wir: Warum sich auf den Weg zur Futterstelle machen, wenn die Bäume voll hängen und man nur den Arm auszustrecken braucht?

Semenggoh Orang Utan Reservat - Borneo

Semenggoh Orang Utan Reservat – Borneo

 

Zu Gast bei Kopfjägern

Unsere Weiterfahrt führt uns zu einem kleinen Fluss und dort heißt es: umsteigen. Denn die Straße endet hier und unser Ziel des Tages ist nur mit Booten zu erreichen: ein Dorf der Iban, in dem wir übernachten werden. Am Flussufer werden wir bereits von einigen Iban erwartet und jeweils zu viert in ihre langen Boote verfrachtet. Obwohl die Boote motorisiert sind, geht es nur sehr langsam vorwärts, denn die Monsunzeit beginnt jetzt erst und der Fluss ist nicht sehr tief aber schon dunkelbraun von den Sedimenten, die während der ersten starken Regenfälle aufgewirbelt wurden. Vorn in jeden Boot sitzt ein Iban, der mit einem Stab ständig die Wassertiefe misst, damit wir nicht auf Grund auflaufen. So kommen wir nur mit Schrittgeschwindigkeit voran, aber das ist auch gut so. Denn so können wir die Fahrt richtig genießen. Hier wird uns zum ersten Mal wirklich bewusst, dass wir im Urwald sind. Das Blätterdach der Bäume am Ufer schließt sich über uns, sodass wir durch einen grünen Tunnel fahren. Es ist, als seien wir mitten in einer Naturdoku des Discovery Channel gelandet – einfach unbeschreiblich.

Borneo - Weg zum Langhaus

Borneo – Weg zum Langhaus

Etwa eine dreiviertel Stunde fahren wir gemütlich und schwer beeindruckt von unserer Umgebung dahin, dann erscheint hinter einer Flussbiegung das Langhaus des Iban-Dorfes und wir legen an. Voller Spannung, was uns hier erwarten mag, steigen wir aus den Booten und folgen unseren Bootsführern zum Haus. Ich schreibe absichtlich „Haus“ und nicht „Häuser“, denn in einem Iban-Dorf gibt es in der Regel nur ein Haus, in dem die gesamte Dorfgemeinschaft wohnt. So ein Langhaus kann bis zu 50m lang sein und ist auf Stelzen erbaut. Das schützt nicht nur vor unerwünschten tierischen Besuchern sondern ist auch sehr vorteilhaft während des Monsuns, wenn aus kleinen Flüsschen reißende Flüsse werden, die oft auch über die Ufer treten, und der Dschungelboden sich in knöcheltiefen Matsch verwandelt. Also heißt es für uns Schuhe ausziehen und hoch die Treppe. Dort erwartet uns bereits der Häuptling mit den anderen Bewohnern, die uns zur Begrüßung Tuak-Reiswein servieren, ein traditionelles, sehr leckeres, süß-süffiges Getränk, von dem wir im Laufe des Abends noch mehr bekommen sollen. Aber erst einmal richten wir uns häuslich ein, das heißt, wir legen unser bisschen Gepäck in dem langen und breiten Korridor ab, der tagsüber als gemeinsames Arbeits- und Wohnzimmer genutzt wird und bei Bedarf Besuchern als Gästezimmer dient. Von diesem Korridor gehen einseitig die „Wohnungen“ der Bewohner ab. Jede Familie hier verfügt über eigene Räumlichkeiten bestehend aus einer Küche und einem Schlafraum.

Borneo - Iban-Langhaus; Quelle: Sarawak Tourism Board

Borneo – Iban-Langhaus; Quelle: Sarawak Tourism Board

Zum Abendessen sind wir in die Wohnung des Häuptlings eingeladen. Hier wird schon fleißig gekocht und es riecht unglaublich lecker. Auf dem Boden wird eine große Decke ausgebreitet, auf der die verschiedenen Gerichte serviert werden. Wir sitzen im großen Kreis drum herum – es ist wie ein Picknick nur mit Dach über dem Kopf. Als die Speisen aufgetischt werden, übt sich unser bornesischer Reiseleiter Gani an seinen ersten Deutsch-Vokabeln: Reis, Gemüse, Hund… Entsetzte Blicke richten sich auf ihn: „Hund???“ „Jahaa, Hund“ kommt fröhlich als Antwort. Ich denke, es ist vielleicht doch besser zurück ins Englische zu wechseln und frage ihn „Really? It’s dog?“ Nun ist es an Gani entsetzt zu gucken. Seine Antwort „Oh no, it’s chicken. We don’t eat dogs“ lässt uns alle erleichtert aufatmen. Wir machen uns über über das Essen her, während wir dabei Gani die Aussprache von „Hund“ und „Huhn“ üben zu lassen.

Nach einem üppigen Mahl, reichlich Reiswein und bornesischen Tänzen geht es dann relativ früh zu Bett. Im Korridor wurden bereits unsere Betten hergerichtet, d.h. für jeden eine Matratze, über die ein Moskitonetz gehängt wurde. Nachdem sich die Iban in ihre Wohnungen zurückgezogen haben und wir unter unseren Moskitonetzen liegen, tritt eine unglaubliche Stille ein. Aber leider nicht lange: der Häuptling schnarcht… durch die dünnen Holzwände hört man ihn ganze Wälder absägen. Aber das ist nicht das einzige, das mich am Einschlafen hindert. Als ich mich zum wiederholten Male von einer Seite auf die andere wälze, sehe ich durch das Moskitonetz einen riesigen Katzenschädel. Nachdem sich die anfängliche Schreckstarre gelöst hat, taste ich vorsichtig nach meiner Brille (schließlich will man ja wissen, wer einen gleich frisst) und gehe in meinem Geist das Kapitel über die bornesische Tierwelt meines Reiseführers durch. Löwen, Tiger, Leoparden gibt es hier alle nicht. Also was steht da vor meinem Bett? Die Brille ist endlich ertastet und aufgesetzt und ich sehe… nichts. Der Schädelumriss ist immer noch da, aber dahinter ist nichts zu sehen. Seltsam… Vorsichtig sehe ich mich um und entdecke mitten im Raum ein Kätzchen, höchstens ein paar Monate alt und kaum größer als eine Handvoll, das sich vor die noch brennende Petroleumlampe gesetzt hat und so einen riesigen Schatten auf mein Moskitonetz wirft. Puh… noch mal Glück gehabt. Nach diesem kleinen Schrecken gelingt es mir dann doch noch endlich einzuschlafen.

 

Tag 3

Allerdings nimmt die Nacht ein jähes Ende. Denn in den Tropen – wir sind gerade mal 100km nördlich des Äquators – geht die Sonne schon um 6 Uhr auf. Nicht, dass mich das geweckt hätte. Nein, das erledigt hier jemand anders. Jede der Iban-Familien hält ihre eigenen Hühner samt Gockel. In unserem Dorf gibt es etwa 25 Familien, was bedeutet auch etwa 25 Gockel und die werden mit den ersten Sonnenstrahlen quicklebendig und begrüßen lautstark den neuen Tag. Über eine halbe Stunde geht der Weckruf. Langschläfer haben hier keine Chance.                                                                                                                  Das Frühstück ist ebenso einfach wie lecker. Es gibt in Teig gebackene Mangoscheiben. Dazu Tee oder Kaffee, der sogar erstaunlich gut schmeckt.

Nach einem schnellen Bad und Zähneputzen im Fluss führt uns der Häuptling hinters Haus auf den „Schießplatz“. Hier hängen ein paar grob gehauene Zielscheiben an den Bäumen und wir bekommen auch gleich Blasrohre in die Hand gedrückt. Und los geht es – den gefiederten Pfeil ins Rohr schieben, zielen und pusten. Eigentlich gar nicht so schwer, nur aufgrund der Länge ziehen die Rohre etwas nach unten, aber das ist nach ein paar Versuchen schnell korrigiert und ich werde immer treffsicherer. Es macht riesig Spaß und so vergeht der Vormittag schnell.

Danach heißt es aber auch schon Abschied nehmen und wir steigen wieder in die Boote. Aber die Iban lassen uns nicht ohne Mittagessen gehen. Sie haben eine Überraschung für uns vorbereitet. Unterwegs halten wir an einer Sandbank am Ufer und machen es uns gemütlich, während die Iban eine Feuerstelle herrichten. Anschließend wickeln sie die mitgebrachten Speisen, egal ob Reis, Gemüse oder geschnetzeltes Huhn, in angefeuchtete große Blätter zu kleinen Päckchen. Diese Päckchen werden zu mehreren in etwa 70-80cm lange Bambusrohre gestopft, welche dann dachartig über die Feuerstelle gestellt werden bis das Essen gar ist. Wir erleben hier die Iban-Variante einer Grillparty. Das Essen ist wie schon am Abend davor einfach aber sehr schmackhaft – schonend gegart mit echtem Grillaroma. Gegessen wird einfach von den Blättern. Es ist urgemütlich und spart den Abwasch.

Ein kurzes Stück geht es noch per Boot weiter, dann heißt es endgültig von unseren Gastgebern Abschied nehmen und wir steigen wieder in unseren Bus, der uns nach Damai Beach in ein Strandresort fährt. So beeindruckend und spannend die letzten anderthalb Tage auch waren, so freuen wir uns doch auf richtige Duschen. Denn es ist sehr warm und schwül und so langsam beginnt jeder von uns ein gewisses Aroma zu entwickeln, so dass wir uns selbst und unsere Mitreisenden nicht mehr gern riechen mögen…

Tag 4

Bako Nationalpark

Frisch geduscht und erholt soll es heute wieder in den Dschungel gehen, in den Bako Nationalpark, mit nur 26qkm ein recht kleiner Park. Trotzdem ist er einer der bemerkenswertesten, denn auf dieser kleinen Fläche sind alle Vegetationszonen Malaysias vertreten. Eine weitere Besonderheit ist, dass er nur vom Wasser aus zu erreichen ist. Also heißt es wieder „ab in die Boote“. Nur fahren wir diesmal kein gemütliches Flüsschen entlang sondern es geht raus aufs südchinesische Meer immer der Küste entlang. Und die ist hier ganz besonders schön. Riesige Felsen und baumbewachsene Felstürme ragen steil aus dem Wasser. Wir haben unglaubliches Glück, dass wir das noch sehen dürfen, denn Ende Oktober/Anfang November bis März wird der Park jedes Jahr geschlossen, da er aufgrund der unruhigen See während des Monsuns nicht zu erreichen ist. Wir sind mit die letzten Besucher in diesem Jahr und haben den Park fast für uns allein.

Borneo - Küste Bako N.P.

Borneo – Küste Bako N.P.

Schon vom Ufer aus haben wir die Mangrovenwälder am Ufer bewundert, jetzt stehen wir mittendrin. Breite Holzstege führen uns trockenen Fußes hindurch, denn der Boden ist recht matschig und bei Flut steht dieser Teil des Parks unter Wasser. Es erinnert mich ein wenig an unser Wattenmeer. Nur wenige Schritte weiter ändert sich die Vegetation und wir stehen unter einem gewaltigen Blätterdach. Der Dschungel hat uns wieder. Ich lehne mich gegen die Brüstung des Stegs und lasse meine Umgebung erst mal auf mich wirken. Da sind aber große Früchte in dem Baum dahinten. „Nein, keine Früchte“ sagt Gani und grinst. „Sieh mal genau hin“. Hmm, die „Früchte“ sind ganz schön pelzig und jetzt erkenne ich ein paar Gesichter. Ich habe die Nasenaffen entdeckt. Ganz entspannt hocken sie da im Baum und scheinen wie ich die Aussicht zu genießen. Ihr orange-braunes Fell leuchtet richtig zwischen den Blättern. Aufgrund ihrer wirklich recht großen Nasen werden sie von den Einheimischen zum Andenken an ihre ehemaligen Kolonialherren auch Holländer genannt. Ich bin gerade richtig froh darüber, dass Borneo nicht unsere Kolonie war…

Ich stehe noch an der Brüstung und versuche, noch mehr Nasenaffen zu entdecken, da faucht mich doch einer von der Seite an. Ich dreh mich um und sehe einen Makaken auf dem Geländer sitzen, keine anderthalb Meter vor mir. Da ich diese dreisten kleinen Kerlchen schon aus Nepal kenne, geh ich lieber ein Stück weiter. Ich will mich gerade wieder ans Geländer lehnen, da faucht es schon wieder. In allen Reiseführern steht geschrieben, dass man wilden Tieren nicht zu nahe kommen soll. Aber der hier kommt mir zu nahe und will anscheinend auch noch Zoff. Über so was steht natürlich nichts geschrieben… Also was nun? Große Ausweichmöglichkeiten habe ich auf dem Steg ja nicht. Also erst mal weg von der Brüstung. Und das war wohl die Lösung… ohne mich eines weiteren Blicks zu würdigen marschiert der kleine Kerl über das Geländer an mir vorbei und verschwindet im nächsten Baum. Ich hatte ihm einfach nur den Weg versperrt.

Borneo - Bako N.P. Makake

Borneo – Bako N.P. Makake

Makaken findet man überall im Park. Ganz besonders gern halten sie sich in der Nähe von Menschen auf, denn hier bekommen sie immer eine Gratis-Mahlzeit, wenn auch nicht freiwillig. Denn Makaken sind so dreist wie sie niedlich sind, kennen die Bedeutung des Wortes „Selbstbedienung“ und haben keinerlei Skrupel dieses Wissen auch anzuwenden. Als wir am Nachmittag an den Lodges vorbei kommen, sitzen sie auf fast allen Dächern. Als Gani die Bewohner warnen will, erhält er nur die resignierte Antwort: „Wissen wir. Die waren schon hier drin. Unser ganzes Obst ist weg.“

Unsere Wanderung durch den Nationalpark endet an einem seiner kleinen von üppiger Vegetation und Felsformation umgebenen Strände. Von hier aus soll es zurück gehen, allerdings gibt es hier keinen Anlegesteg und die Boote können nicht bis an den Strand kommen. Also heißt es Hosen hochkrempeln und ab ins Südchinesische Meer. Etwas mulmig ist uns dabei schon. Das Wasser ist ziemlich aufgewühlt und braun, sodass man den Grund nicht sehen kann. Wir können weder erkennen, wo wir hintreten noch wie tief es ist. Aber es ist erstaunlich flach, ich bekomme mit meinen 1,58m nicht einmal einen nassen Hintern. Richtig nass werden wir erst in den Booten, denn ein leichter Monsunregen hat eingesetzt und in den kleinen Booten werden wir ziemlich hin und her geschaukelt. Aber das macht nichts, denn es ist warm und diese „Wildwasser“-Fahrt über das Meer macht einen Riesenspaß.

Tag 5

Heute heißt es leider Abschied nehmen von Borneo. Schon in der Früh um 5:00 werden wir zum Flughafen gebracht, das Gepäck voller Souvenirs wie Sarongs, echten Borneo-Pfeffer, zahlreichen Fotos und unvergesslichen Eindrücken.

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